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  • Das sagt die moderne Haarmedizin

Haarausfall und seine Ursachen

Ein informativer Überblick für Betroffene

Fast jede und jeder hat sich schon einmal Sorgen wegen Haarausfalls gemacht – ob berechtigt oder nicht. Einige Anlässe dafür sind besonders verbreitet. Meist gibt es erprobte Behandlungen dagegen. S-thetic Hair informiert Sie hier ausführlich über Haarausfall, seine Ursachen und mögliche Symptome.

Normales Haarwachstum

Wie vieles andere Lebendige auch besitzt das Haar einen Lebenszyklus: Es wächst, ruht, ist erschöpft und stirbt. Im Normalfall wird es dann durch ein neues Haar ersetzt. Bis zu 20 dieser Zyklen durchläuft das Haar einer einzigen Haarwurzel während eines Menschenlebens. Es macht dabei folgende Phasen durch:

  • Papillarhaar: 85 bis 90 % aller Haare befinden sich in dieser Wachstumsphase. Sie dauert normalerweise 2 bis 6 Jahre. Die Haare wachsen hier durchschnittlich um 0,3 bis 0,5 mm pro Tag – bis zu 15 cm pro Jahr.
  • Beethaar: Etwa 1 % aller Haare stecken in dieser zwei- bis dreiwöchigen Übergangsphase. Hier findet kein Wachstum mehr statt, das Haar wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt. Es geht schließlich zugrunde und fällt aus.
  • Kolbenhaar: Für zwei bis vier Monate befindet sich der Haarfollikel in der Regenerationsphase. Allmählich wird wieder ein neues Haar gebildet, welches das ausfallende ersetzt. Um die 15 % aller Haarwurzeln befinden sich in diesem Stadium.

Dieser Wachstumszyklus kann durch verschiedenste Einflüsse beeinträchtigt werden – mögliche Gründe für übermäßiges Ausgehen von Haaren und kahle Stellen.

Störungen des Haarwachstums 

Bis zu 100 Haare fallen einem Menschen täglich aus. Bei den rund 100.000 Kopfhaaren, die wir im Normalfall besitzen, macht sich das optisch nicht bemerkbar. Ist das Wachstum jedoch gestört, werden die Haare dünner, verlieren ihre Widerstandskraft und gehen früher aus. Das Nachwachsen der Haare ist eingeschränkt oder unterbleibt völlig. Diffuser Haarausfall über weite Teile der Kopfhaut hinweg ist ebenso möglich wie die Bildung einzelner kahler Stellen.  Vordergründige Ursache für den Haarverlust: Die Anzahl der ausgefallenen Haare ist über längere Zeit größer als die der nachwachsenden.

Die verbreitetsten Gründe für Haarausfall sind folgende:

Im Folgenden stellen wir Ihnen die häufigsten Gründe für Haarausfall mit den typischen Symptomen und Ursachen vor.

Androgenetischer Haarausfall

Diese Form des Haarverlusts wird auch als erblicher oder anlagebedingter Haarausfall bezeichnet. Der medizinische Fachbegriff lautet androgenetische Alopezie. Es handelt sich um die häufigste Form des Haarausfalls überhaupt. Bei etwa 80 % der Männer und 50 % der Frauen kommt er im Laufe des Lebens vor.

Androgenetischer Haarausfall beginnt bei Männern typischerweise mit Geheimratsecken an den Schläfen, kahlen Stellen oben und am Hinterkopf (Tonsur) und einer zurückweichenden Haarlinie. Bis auf einen Haarkranz am Hinterkopf können mit der Zeit alle Haare ausfallen.

Bei Frauen lichtet sich das Haar zumeist in der Scheitelzone. Diffuser Haarausfall in verschiedenen Kopfbereichen kann hinzukommen.

  • Die Ursache für androgenetischen Haarausfall ist eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln im vorderen Kopfbereich. Sie reagieren schlecht auf das männliche Sexualhormon (Androgen) Dihydrotestosteron.
  • Die Wachstumsphase der Haare (Papillarhaar-Phase) verkürzt sich dadurch. Die betroffenen Haare sind dünner und fallen schneller aus.
  • Die Haarwurzeln verkümmern am Ende und bringen gar keine Haare mehr hervor.

Androgenetischen Haarausfall aufhalten kann zum Beispiel eine PRP-Haarwurzelbehandlung mit Eigenblut, eine Mesohair-Therapie, das Einreiben der Kopfhaut mit dem Medikament Minoxidil oder – bei Männern – die Einnahme des Mittels Finasterid. Einmal verkümmerte Haarwurzeln erholen sich allerdings nicht wieder. Volles Haar in der Haarausfallzone kann nur eine gezielte Eigenhaartransplantation zurückbringen.

Haarausfall durch Stress, Mangelzustände oder Kopfhautspannung

Die Haarfollikel, welche die Haare umschließen, sind auf eine reibungslose Nährstoffzufuhr angewiesen. Stockt diese, werden die Haare in ihrem Wachstum behindert: eine gar nicht so seltene Ursache für Haarausfall.

  • Stress und Ernährungsdefizite können die Zufuhr von Substanzen blockieren, die für Papillar- und Kolbenhaare lebenswichtig sind.
  • Zum Beispiel kann Eisenmangel Haarausfall bewirken oder beschleunigen.
  • Ständige Anspannung und Erschöpfung können ebenfalls die Blutzirkulation in der Kopfhaut hemmen und die Haarwurzeln unterversorgt lassen.
  • Das Haar wird so anfälliger und dünner, das Wachstum neuer Haare verzögert sich.

Welche Gegenmittel helfen können, hängt von der Ursache für den Haarausfall ab. In Frage kommt eine Stärkung der Nährstoffzufuhr durch eine PRP-Haarwurzelbehandlung oder eine Mesotherapie. Beide können auf Dauer volleres, gesundes Haar bringen. Eine AC-Therapie kann mit spannungslösenden Mitteln die Blutzirkulation verbessern.

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Hier entstehen münzgroße haarlose Flecken auf der Kopfhaut, im Bart oder in der Körperbehaarung ­– typischerweise durch recht plötzlichen Haarausfall. Daneben wird das Haar in verschiedenen Kopfbereichen oft licht. Am Ende kann vollständiger Haarverlust stehen. Kreisrunder Haarausfall ist eine vergleichsweise häufige Erkrankung.

  • Bei dieser Art Haarausfall ist die Ursache wahrscheinlich eine fehlgeleitete Immunreaktion des Körpers gegen die eigenen Haarwurzeln.
  • Die Erkrankung ist nicht anlagebedingt. Bestimmte erbliche Faktoren können sie jedoch begünstigen.

Beim kreisrunden Haarausfall bleiben die Haarfollikel erhalten. Haare können also prinzipiell nachwachsen. Vielfach bessert sich das Haarproblem nach einiger Zeit von selbst. In mittelschweren bis gravierenden Fällen können eine Kortisonbehandlung oder eine besondere Immunabwehr-Therapie helfen.

Haarausfall durch bestimmte Erkrankungen

Die Anlässe für krankhaften Haarausfall können sehr vielfältig sein. In Frage kommen etwa:

  • Schuppenflechte
  • Pilzinfektionen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • schwere Grippe
  • Scharlach
  • Typhus
  • Vergiftungen

Die Symptome können äußerst unterschiedlich ausfallen. Diffuser Haarausfall kommt ebenso vor wie Lichtung des Haupthaars in einzelnen Regionen. Je nach ermitteltem Grund für den Haarausfall wird sich der behandelnde Arzt um die Linderung der Erkrankung bemühen. Meist kehrt dann auch das Haarwachstum zurück.

Medikamentenbedingter Haarausfall

Die Ursache für diese Art Haarausfall können ganz bestimmte Medikamente sein:

  • Cholesterinsenker
  • Blutdruckmittel wie Betablocker
  • Medikamente zur Blutverdünnung
  • Retinoide gegen Akne

Die Ursachen solchen Haarausfalls kann Ihr Hausarzt zum Beispiel durch eine Neueinstellung Ihrer Medikamenteneinnahme angehen.

Hormonell bedingter Haarausfall bei Frauen

Diese Haarausfall-Ursache kann während einer Schwangerschaft, nach einer Geburt oder in den Wechseljahren zum Tragen kommen. Auch die Einnahme oder das Absetzen der Anti-Baby-Pille kann Anlass für derartigen Haarausfall sein. Eine genetische Veranlagung spielt meist ebenfalls eine Rolle.

  • Das Gleichgewicht von weiblichen und männlichen Sexualhormonen (Testosteronen) ist bei hormonell bedingtem Haarausfall gestört.
  • Im weiblichen Körper entsteht ein Übergewicht der Testosterone.
  • Bei vorhandener Anlage für androgenetische Alopezie reagieren die Haarwurzeln empfindlich gegen Dihydrotestosteron, ein Umwandlungsprodukt des Testosterons.

Hormonschwankungen nach Schwangerschaft und Geburt pendeln sich meist wieder ein. Damit bessert sich in der Regel auch der hormonell bedingte Haarausfall.

Bei länger anhaltenden Haarproblemen dieser Art können (wie beim androgenetischen Haarausfall) eine PRP-Haarwurzelbehandlung mit Eigenblut, die Mesohair-Therapie oder die Behandlung der Kopfhaut mit Minoxidil den Haarverlust aufhalten. Auch eine Eigenhaartransplantation zum Auffüllen der lichten Stellen kann ein gutes Mittel sein.

Saisonaler Haarausfall 

Diffuser Haarausfall in sämtlichen Kopfhautbereichen kommt gelegentlich vor, ohne dass sich eine Ursache für den Haarausfall ermitteln ließe – auch nicht nach gründlicher Untersuchung. Vermutet wird, dass es sich um eine Art saisonalen Haarausfall handeln könnte: Ähnlich wie bei der Mauser oder beim Haarwechsel mancher Tierarten wird ein Teil der Kopfbehaarung abgestoßen, um Platz für neue Haare zu schaffen. Normalerweise gibt sich diese Art von Haarverlust von selbst. Im Zweifel kann ein erfahrener Arzt helfen.

Beratung und Behandlung

Die Ursachen für Haarausfall sind vielfältig. Bei Haarproblemen sollten Sie einen erfahrenen Arzt zu Rate ziehen. Die Haarspezialisten von S-thetic Hair untersuchen und beraten Sie jederzeit gerne. Bitte vereinbaren Sie dafür Ihren persönlichen Termin per Telefon oder Kontaktformular. Vorab beantwortet unser zuvorkommendes Team gerne auch Ihre Fragen zum Thema Haarausfall.

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